Adventskalender 5. Dezember

Mit unserem heutigen Kalendertürchen möchten wir euch etwas über die verschiedenen Anzeigearten in der Fläche erzählen, denn wenn der Hund gefunden hat, ist seine Arbeit noch nicht zu Ende. Er muss jetzt dem Hundeführer klar machen, dass er jemanden gefunden hat, und das nennt man die Anzeige.

In unserer Staffel bilden wir 2 Anzeigearten aus, da wäre zum einen ganz klassisch der Verbeller. Ein Hund, der nach dem Fund bei der vermissten Person bleibt und dort so lange bellt, bis der Hundeführer und der Helfer bei der Person eintreffen. Darüber hinaus bilden wir auch Freiverweiser aus. Diese Hunde finden die vermisste Person und laufen anschließend wieder zum Hundeführer zurück, um Ihn zur gefundenen Person zu führen, und da sie das freilaufend machen, bezeichnet man die Anzeige als Freiverweis.
Welcher Hund welche Anzeigeform lernt, das entscheidet das Trainerteam gemeinsam mit dem Hundeführer im Laufe der Ausbildung. Meist zeigt sich recht schnell, was der Hund anbietet oder welche Anzeigeform dem Team besser liegt. Gerade Hunde, die sich sehr am Hundeführer orientieren sind für den Freiverweis gut geeignet.
Beide Verweisarten haben vor uns Nachteile. So ist das Bellen des Hundes bei starkem Regen im Wald manchmal nicht zu hören, oder die vermisste Person erschrickt vor dem bellenden Hund, dagegen ist der Freiverweis sehr laufintensiv, so dass man hier einen lauffreudigen Hund benötigt, der eine entsprechende Kondition mitbringt.
Hier legen wir Wert auf eine individuelle Ausbildung.

Morgen erwartet euch ein neues Türchen, also folgt uns auf Facebook oder Instagram, um kein Türchen zu verpassen!

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Adventskalender 4. Dezember

Heute öffnen wir das 4. Türchen unseres Adventskalenders und beschäftigen uns mit dem Unterschied zwischen Flächensuche und Mantrailing.

Einer der offensichtlichsten Unterschiede ist, dass der Flächenhund frei durch den Wald läuft und der Mantrailer an einer langen Leine geführt wird. Ein weiterer Unterschied ist die Art der Suche. Der Flächenhund sucht so lange, bis er menschlichen Geruch wahrnimmt, um diesem dann zu seiner Quelle zu folgen. Der Mantrailer hingegen folgt einer Spur deren Referenzgeruch er vorher erhalten hat. Wenn der Mantrailer keinen Geruch hat, soll er ein “Negativ” anzeigen und gar nicht erst in die Suche gehen.
Dadurch unterscheiden sich auch die Einsatzgebiete der beiden Sucharten. Flächenhunde suchen große Wald- und Wiesenflächen ab, Mantrailer folgen der Spur meist in bebautem und bewohntem Gebiet, so auch in Fußgängerzonen und Einkaufszentren.
Für eine effektive Suche nach vermissten Personen ist eine Kombination beider Suchformen von Vorteil.

Wenn euch unsere Informationen gefallen und Ihr keine weiteren Türchen verpassen möchtet, folgt uns auf Facebook oder Instagram!

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Adventskalender 3. Dezember

Hinter unserem heutigen Türchen beschäftigen wir uns mit der Frage: “Mantrailing, was ist das?”
Das Wort Mantrailing setzt sich aus “Man” für “Mensch” und “Trailing” für “Verfolgen” zusammen und steht damit für das “Verfolgen einer menschlichen Spur”.
Der Mantrailer verfolgt nun aber nicht irgendeine Spur, sondern die einer ganz speziellen Person. Dies wird dadurch erreicht, dass der Hund im Training lernt, dem Individualgeruch einer Person anhand eines Geruchsartikels zu folgen. Den Geruchsartikel bekommt der Hund vor dem Start in einem Glas oder einem Beutel unter die Nase gehalten und kann so die Spur aufnehmen. Mantrailer werden in der Regel an einer langen Leine und mit einem Geschirr geführt.
Voraussetzung für einen erfolgreichen Trail ist, dass sich die Person auch am Startpunkt aufgehalten hat. Ist das nicht der Fall spricht man von einem “Negativ”, welches der Hund dem Hundeführer anzeigen soll.
So kann auch ausgeschlossen werden, dass sich eine Person an einem bestimmten Ort aufgehalten hat.
Morgen erwartet euch ein neues Türchen, also folgt uns auf Facebook oder Instagram, um kein Türchen zu verpassen!

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Adventskalender 1. Dezember

Heute öffnen wir das erste Türchen unseres Adventskalenders und möchten euch etwas über die Geschichte der ARV Rettungshundestaffel Wetterau erzählen. Nehmt euch eine Tasse Tee und etwas Gebäck und folgt uns auf eine Reise durch die Vergangenheit.
15 Jahre ist es nun her, dass unsere Staffel unter dem Namen “Freie Rettungshundestaffel Oberhessen e.V.” gegründet wurde, und zwar am 18.04.2009. Anfang 2010 folgte dann die Sichtung beim Diensthundwesen der hessischen Polizei, wodurch die Staffel einsatzfähig wurde.
Im Juni 2017 stand die Staffel kurz vor dem aus, doch 6 ambitionierte Hundeführer entschieden sich dafür, den Verein weiterzuführen. Es folgte die Umbenennung in Rettungshundestaffel Wetterau e.V. mit einer neuen Satzung.

Im Februar 2018 traten wir dem Allgemeinen Rettungsverband (ARV) Niedersachsen Süd bei und sind seither kontinuierlich gewachsen.

In den kommenden Tagen werden wir täglich ein weiteres Türchen öffnen, und euch Informationen über unsere Arbeit, unsere Mitglieder und unsere Hunde geben. Folgt uns auf Facebook oder Instagram, um kein Türchen zu verpassen!
In diesem Sinne, habt einen schönen 1. Advent und genießt die Vorweihnachtszeit.

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Weihnachtsfeier 2024

Auch das gehört zur Rettungshundearbeit.
Am vergangenen Freitag trafen wir uns einmal ohne unsere Hunde, dafür zu einem geselligen Beisammensein. Der Vorstand hatte in Das Schlemmer-Restaurant nach Altenstadt eingeladen, wo wir bei einem gemeinsamen Essen und netten Gesprächen einen entspannten Abend verbrachten. Höhepunkt war der Auftritt des Weihnachtsmanns, der alle Anwesenden mit einem Sack voller Geschenke überraschte!
Es war ein rundum gelungener Abend und wir bedanken uns ganz herzlich beim Das Schlemmer-Restaurant für die Gastfreundschaft, das gute Essen und den tollen Service!

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Happy Sundaytraining🐶🌲

Wir durften heute eine junge Hundedame als „Schnupper-Schnüfflerin“ in unserem wöchentlichen Sonntagstraining begrüßen:
Maja ist eine 4 Monate alte Mischlingshündin und sie hat das Training für ihr Alter super gemeistert🐕‍🦺
Damit Maja versteht was genau ihre Aufgabe ist und dass es toll ist, wenn man einen Menschen im Wald findet, wurde mit Leckerlis und viel Lob gearbeitet.
Die schlaue Hündin hat schnell verstanden und hatte , wie man auf dem Video sieht, viel Spaß🐶🌲

 

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𝔸ℝ𝕍 𝕄𝕒𝕟𝕥𝕣𝕒𝕚𝕝𝕖𝕣-ℙ𝕣𝕦𝕖𝕗𝕦𝕟𝕘 𝕓𝕖𝕤𝕥𝕒𝕟𝕕𝕖𝕟!

Im September 2021 startete unser Staffelleiter Markus Gerhardt mit seinem, damals 4 Monate alten, Catahoula Rüden Kenai in die Ausbildung zum Mantrailer-Team beim ARV. Heute ging es für das Team zur Prüfung bei der ARV Suchhundestaffel Kassel e. V. nach Homberg (Efze).
Um 10:55 Uhr startete das Team mit den Flankern Annika und Jörn auf den 21 Stunden alten, 1,4 km langen Trail und konnte diesen nach 26 Minuten erfolgreich beenden.

Wir gratulieren dem Team zur bestandenen Hauptprüfung und drücken die Daumen für die nun anstehende Sichtung bei der Hessischen Polizei, welche demnächst folgen wird.

Wir bedanken uns ganz Herzlich bei Marojoma BrRo und Carmen Löwe für die anspruchsvolle aber faire Prüfung!

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